Allgemeines zu Espressokaffee

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Nachdem der Kaffee größtenteils aus der Kaffeemaschine weltweit gesiegt hatte. waren die Italiener die einzigen, die ihrem Brauch Espresso auf dem Herd zu kochen, treu geblieben sind.

Die beliebte und überall bekannte Espressokanne funktioniert im Grunde genommen genauso wie ein Espressokocher. Bei dieser Vorgehensweise wird Wasser nicht gekocht, sondern zischt mittels Druck durch das zusammengepresste, fein gemahlene Kaffeemehl.
Für Espresso aus der Kanne wird der untere Teil bis zur Markierung mit Wasser befüllt, in das Sieb wird gemahlener Espresso eingegeben und mit einem Teelöffel festgedrückt. Anschließend werden Unterteil und Kanne wieder miteinander verschraubt und auf dem Herd bei mittlerer Hitze zubereitet.
Bei diesem Vorgang steigt in der Kanne durch ein Rohr der Wasserdampf nach oben. Bei dieser Vorgehensweise wird er durch den gemahlenen Espresso gedrückt. Sind die ersten Zischgeräusche zu hören, eingestellte Hitze reduzieren. Länger anhaltendes Blubbern zeigt an, dass der Espresso trinkfertig ist und vom Herd genommen werden kann.

Nachteil des Verfahrens mit der Espressokanne, es entsteht keine so genannte Crema. Anders bei einer Siebträgermaschine, hier wird das Wasser bis zu 95 Grad Celsius erhitzt und unter hohem Druck durchs Espressomehl gepresst. Durch diesen Vorgang entsteht eine Schaumschicht, die beliebte Crema. Eine optisch gut aussehende Crema lässt den Espressokaffee noch köstlicher erscheinen und auch schmecken.

Tipps Zubereitung Espressokaffee aus der Siebrägermaschine

Freunde und Genießer von Espressokaffee bevorzugen bei der Zubereitung die Verwendung einer Siebträgermaschine. Hier sollte allerdings auf einige wichtige Punkte geachtet werden:
1. Wer einen aromatischen Espressokaffee aus der Siebträgermaschine hervorbringen möchte, der sollte den gemahlenen Espresso gleichmäßig im Sieb verteilen und gut anpressen. Wie bekannt sucht Wasser immer den einfachsten Weg, das bedeutet, befindet sich zu wenig gemahlener Espresso im Sieb wird der Kaffee ungleichmäßig verteilt. Es kann also sein, dass Wasser nicht mit dem gesamten Kaffeekuchen in Berührung kommt.

2. Nach jeder Verwendung der Siebträgermaschine diese immer reinigen, nur so ist garantiert, dass der Espresso stets frisch schmeckt.

Siebträgermaschine contra Kaffeevollautomat

Die korrekte Anwendung einer Siebträgermaschine mag nicht ganz einfach sein, allerdings wird dafür ein frischer, köstlich schmeckender Espressokaffee geliefert. Vollautomaten zu bedienen ist einfach, Knopfdruck genügt und Espresso wird prompt geliefert. Das mag vorteilhaft klingen, allerdings reichen sie, was den Geschmack betrifft nicht an dem in der Siebträgermaschine zubereiteten Espressokaffee heran. Allerdings mag das, wo viel Espresso getrunken wird und Zeitnot herrscht, keine so große Rolle spielen. Hier leistet ein Kaffee-Vollautomat gute Dienste.

Fazit: Viele bezeichnen den Espresso hierzulande als das Lieblingsgetränk der Deutschen. Espresso hat inzwischen was den Verbrauch betrifft den Kaffee überholt. Seit dem Jahre 1995 hat sich der Konsum von Espresso vervierfacht.